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Die Legende lebt

Interview mit: Asfaltika 

(robert e.) 

"Rompiendo el Sliencio" ist das zweite album der spanischen Band Asfaltika in einenm recht kurzem Zeitraum. Die Truppe, die als Coverband der ebenfalls spanischen Hard'n'Heavy-Legende Asfalto anfing, hat mit der neuen Scheibe sehr gute Kritiken geerntet. Grund genug also, ihnen mal ein paar Fragen zu stellen...


Asfaltika 2014 Dark Music Site: Ihr habt innerhalb von einem Jahr gleich 2 Alben herausgebracht... hatte sich da so viel Material angesammelt oder seid ihr so schnell beim Schreiben?

Asfaltika (Javi): In der Band sind wir eigentlich immer am Konponieren, wir denken schon an das dritte Album. Sagen wir es mal so, wir hatten genug Material, um die Zeitrahmen, die wir uns für die Veröffentlichung der Alben vorgenommen hatten, einzuhalten.
Uns war von Anfang an klar, dass wir in dem Tempo arbeiten würden... also bleibt dir gar nichts anderes übrig als hart zu arbeiten.

DMS: Wie würdet ihr euer neues Album im Nachhinein beurteilen? Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?

Asfaltika: Ja, auf jeden Fall. "Mundo de Cristal" ist noch sehr frisch und unser Erstling.. aber wir haben versucht, mögliche Fehler darauf auszubüglen und eine runderes Album zu machen, wenn man das mal so sagen kann (lacht).

DMS: Ihr habt als Coverband angefangen. Was hat euch dazu gebracht, eigene Songs zu schreiben?

Asfaltika: Uns war schon immer klar, dass wir den Wechsel zur Band mit eigenen Songs vollziehen würden. Das mit der Tribute-Band war etwas zeitlich begrenztes, um schnell zu spielen anzufangen. Als wir dann spielen konnten und eine einigermassen stabile Band hatten, haben wir den Schritt vollzogen. Wir haben etwa 2009 angefangen und die Tribute-Geschichte war 2012 zu Ende.

DMS: Ihr seid ja offensichtlich grosse Fans von Asfalto, was ist für euch das Besondere an dieser Band?

Asfaltika: Ja natürlich! Asfalto ist eine der spanischen Bands mit den Songs und Texten, die am besten Gefühle ausdrücken, die je komponiert wurden. Es ist auch Tatsache, dass sie das Leben besingen und sehr kritische Texte haben; sie haben geschichte gemacht, und ihre Texte sind auch heute, nach 40 Jahren, noch aktuell.

DMS: Welceh weiteren einflüsse würdet ihr nennen?

Asfaltika: Tja, wir haben schon sehr unterschiedliche Geschmäcker (lacht), aber wenn wir eine Band nennen müssten, die all diese Einflüsse in sich vereint, so wäre das Rhapsody (mit der gebuhrenden Distanz natürlich).

DMS: Ihr habt gerade den Gitarristenposten neu besetzt, wie kam das? Was bringt das für Schwierigkeiten mit sich?

Asfaltika: Leider gibt es in Bands immer Ausfälle und es war klar, dass wir da nicht die Ausnahme sein sollten. Wenn die Wege, die die Musiker einschlagen, verschieden sind, muss man sich trennen, damit keine der beiden Parteien einen Schaden davonträgt.
Es ist immer hart, ein Bandmitglied zu wechseln, und sicherlich ist es mit dem frisch gepressten Album noch schlimmer... aber das Leben geht weiter. Wir haben das Glück gehabt, David Requejado zu finden, der den Posten von Ismael besetzt und auch eine andere musikalische Vision zur Band beiträgt. Er ist auch der Sänger von Perfect Smile, so dass er wohl auch etwas von seiner Stimme beitragen wird (lacht).

DMS: Habt ihr schon Tourdaten? Ist es schwierig, mit spanischsprachiger Musik im Ausland zu touren? Wie sieht euer Bekanntheitsgrad in Europa aus?

Asfaltika 2014 Asfaltika: Ja, die Tour hat ma 21. Mai in Madrid angefangen... und ja, das Schwierige ist, im Ausland zu touren. Aber wir sind dabei, auf uns aufmerksam zu machen, und es ist schon möglich, dass man da in absehbarer Zukunft machen kann.

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DMS: Wie würdet ihr nicht-spanischen, z.B. deutschen Rock- und Metal-Fans eure Musik beschreiben und/oder schmackhaft machen?

Asfaltika: Metalsongs auf Power Metal-Basis, sehr rockigen melodischen Vocals und brutalen Refrains und Chorus-Parts!

DMS: Wie sieht das mit dem Musikbusiness momentan bei euch aus? Hat die berühmtte Krise sich auch darauf ausgewirkt?

Asfaltika: Also, die Krise merkt man schon, aber nicht nur in der Musik, sondern allgemein. Es sieht schlecht aus im Moment, aber wir werden darum kämpfen, das alles zu überwinden. Alles wirkt sich auch auf ie Musikindustrie aus. So stehen die Dinge eben und damit muss man leben.

DMS: Wenn deutsche Bands in Spanien spielen, schwärmen sie immer von dem enthusiastischen Publikum. Könnt ihr das bestätigen? Geht euch das auch so, oder werden ausländische Bands eher gefeiert als einheimische?

Asfaltika: Der deutsche Metal hat in Spanien viele Fans. Dieser Enthusiasmus von dem du schreibst, ja, das stimmt total. Bei spanischen Bands ist das schon ein bisschen anders... die lokalen Bands werden schon auch unterstützt, aber die ausländischen haben eben sehr viele Anhänger.

DMS: Letzte Worte...

Asfaltika: Vielen Dank für dieses Interview und Grüsse an alle LeserInnen! Wenn ihr mehr info über Asfaltika braucht, sind wir hier zu finden: www.asfaltika.com.

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